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NEU: Dokumentarfilm über Armin Schibler auf   Youtube

Der Schweizer Komponist und Musikpädagoge Armin Schibler

(1920 1986) war zeitweise der meistgespielte Schweizer Komponist - und zeitlebens umstritten. Bekannte Dirigenten und Solisten führten seine Werke auf, er erhielt zahlreiche renommierte Musikpreise. Sein Schaffen fällt in eine Zeit dogmatischer Positionen in der E-Musik. Schönbergs Zwölftontechnik und ihre Weiterentwicklung gaben den Ton an. Doch solche konstruktive Strenge entsprach nicht seinem Aus-drucksbedürfnis. Als Musiklehrer am Zürcher Literar- und Real-Gymnasium der Kantonsschule Rämibühl von 1949 bis 1985 war er in ständigem Kontakt mit den musikalischen Vorlieben der Jugend. In verschiedenen Werken bezog er Jazz und Rockmusik ein. Bedrängende Zeitfragen thematisierte er in seinem Schaffen. Dazu setzte er in seinen Hörwerken auch Sprache ein, um der Unbestimmtheit von Musik zu begegnen. Zu seinem breiten Schaffen gehören aber auch unzählige Instrumentalwerke, so z.B. ein hochexpres-sives Violinkonzert für Yehudi Menuhin.

30 Jahre nach seinem Tod sind die Grabenkämpfe von einst Geschichte, und das Werk von Armin Schibler kann unvoreingenommen neu gehört werden. Seine Frau Tatjana Schibler reicht Hand dazu mit ihren Erinnerungen, festgehalten in einem Dokumentarfilm und einem Buch (mehr ... ), ein ausgefülltes Leben voll gemeinsamen Glücks und geteilter Rückschläge.