Er war zeitweise der meistgespielte Schweizer Komponist - und zeitlebens umstritten. Bekannte Dirigenten und Solisten führten seine Werke auf, er erhielt zahlreiche renommierte Musikpreise. Sein Schaffen fällt in eine Zeit dogmatischer Positionen in der E-Musik. Schönbergs Zwölftontechnik und ihre Weiterentwicklung gaben den Ton an. Doch solche konstruktive Strenge entsprach nicht seinem Ausdrucksbedürfnis. In verschiedenen Werken bezog er Jazz und Rockmusik ein. Bedrängende Zeitfragen thematisierte er in seinem Schaffen. Dazu setzte er in seinen Hörwerken auch Sprache ein, um der Unbestimmtheit von Musik zu begegnen. Zu seinem breiten Schaffen gehören aber auch unzählige Instrumentalwerke, so z.B. ein hochexpressives Violinkonzert für Yehudi Menuhin. 30 Jahre nach seinem Tod sind die Grabenkämpfe von einst Geschichte, so dass anlässlich seines 100.Geburtstages 2020 die Zeit reif ist, die einzigartige Vielfalt und Spiritualität seines Werkes unvoreingenommen zu entdecken. Diese Website wird Sie dabei begleiten:
Es gibt noch vieles mehr auf dieser Website zu erkunden, die der Verein Freundeskreis Armin Schibler (FAS) aufgeschaltet hat. Sie sind herzlich eingeladen, Mitglied zu werden!